Tiergestützte Therapie

 

 

“Wer bist du?” sagte der kleine Prinz. “Du bist sehr hübsch…”.

“Ich bin ein Fuchs”, sagte der Fuchs.

“Komm und spiel mit mir”, schlug ihm der kleine Prinz vor.”Ich bin so traurig…”.

“Ich kann nicht mit dir spielen”, sagte der Fuchs. “Ich bin noch nicht gezähmt!”. […] “Du bist nicht von hier, was suchst du?”

“Nein”, sagte der kleine Prinz, “ich suche Freunde. Was heißt, zähmen`?”

“Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache”, sagte der Fuchs. “Es bedeutet: sich vertraut machen”. […] “Du bist für mich noch nichts als ein kleiner Knabe, der hunderttausend Knaben völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt…”[…]

“Bitte…zähme mich!” sagte er.

(SAINT EXUPERY 1956)

 

Die Person gegenüber in ihren Bedürfnissen wahrzunehmen und anzuerkennen, ist ebenso grundlegend in der Mensch-Tier-Beziehung, wie eine Beziehung anzubieten und entsprechend zu handeln. Tiere schaffen durch ihr authentisches Wesen eine Atmosphäre in der Vertrauen wachsen kann. Im Umgang mit Tieren werden Eigenschaften wie Verantwortung, Verlässlichkeit und ein Gefühl der Selbstwirksamkeit ausgebildet. In der Kommunikation setzen Tiere klare Signale und somit direkte Grenzen, ohne nachtragend zu sein.

Das Therapiebegleithundeteam…

…besteht aus Sarah-Lorraine Meyers (28 Jahre alt, Heilpädagogin und Fachkraft für tiergestützte Therapie, Pädagogik und Förderung) und Wilson (4 Jahre alt, Golden Retriever und ausgebildeter Therapiebegleithund).

Wilson zeichnet sich durch sein freundliches Wesen aus, durch seine Begeisterung bei der Arbeit und Lernwilligkeit. Es spielt unglaublich gerne mit Kindern, liebt es zu apportieren und kommt regelmäßig, um sich seine Schmuseeinheiten abzuholen. Durch seine freundliche und unaufdringliche Art schafft es Wilson immer wieder, auch ängstliche Kinder oder solche, die den Umgang mit Hund nicht kennen, aus der Reserve zu locken, sodass auch sie Freude am gemeinsamen Tun entwickeln.Er ist ein toller Co-Pädagoge.

Unser Angebot

Die tiergestützte Therapie, Pädagogik und Förderung kann in der Heilpädagogik u.a. bei folgenden Störungs- und Krankheitsbildern angewandt werden:

  • Autismus
  • Sensorische Integrationastörung
  • Körperbehinderung
  • Geistige Behinderung
  • Down-Syndrom
  • Wahrnehmungsstörung
  • Konzentrationsstörung
  • AD(H)S
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Sprachstörungen
  • Hypotonus/Hypertonus
  • etc

In der Kontaktaufnahme können Tiere sehr gute Brückenbauer sein. Gerade bei Menschen, die schon viele Therapien durchlaufen haben, dienen sie als Motivationsträger. Sie spenden Trost, lassen Körpernähe zu, hören sich Geheimnisse an oder sind “einfach nur da”. Ganz ohne zu werten!

Wir bieten Einzel- oder auch Gruppensettings an. Gerne kommen wir auch in Ihre Einrichtung oder zu Ihnen nach Hause. Sprechen Sie uns einfach an!